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Marc Raabe



»Süchtig machendes Kopfkino.«
Emmanuel van Stein über »Heimweh«
»Raubt uns den Atem.«
iBooks Redaktion
»Marc Raabe gelingt es meisterhaft,
immer ganz dicht an seinen Figuren zu bleiben.«
Volker Kutscher über »Schlüssel 17«
»Eine hochspannende Entdeckung.«
Sebastian Fitzek über »Schnitt«
»Grandioser Reihenauftakt« - »Brillant« - »Großes Kino«
Leserstimmen zu »Schlüssel 17«

Der Neue
Tom Babylon

Tom Babylon ermittelt wieder.
Jetzt im Handel.
»Zimmer 19«

Lese- und Hörprobe

Zimmer 19 - Aktuelles Buch von Marc Raabe

Zimmer 19

Ein Snuff-Film sprengt die Eröffnungsveranstaltung der Berlinale. 1800 Stars und Prominente sehen einen Mord vor laufender Kamera. Das Opfer: die Tochter des regierenden Bürgermeisters Otto Keller. Der Täter droht: Bei diesem Mord wird es nicht bleiben. Tom Babylon vom LKA und die Psychologin Sita Johanns ermitteln unter Hochdruck. Doch eine Gruppe von Prominenten um Otto Keller mauert. Der Bürgermeister hat etwas zu verbergen. Noch am Tatort stößt Tom Babylon auf eine verängstigte Zeugin: Sie ist elf Jahre alt und stumm - und ihre Ähnlichkeit mit Toms vermisster Schwester Viola reißt alte Wunden auf. Die Ereignisse überschlagen sich, als die Tochter eines weiteren Berliner Prominenten entführt wird. Plötzlich stellt Sita Johanns fest, es gibt eine Verbindung zwischen ihr und den Opfern: Ein furchtbares Ereignis in ihrer Jugend - und die Zahl Neunzehn.

Der zweite Fall für Tom Babylon!

Schlüssel 17 - Marc Raabe - Thriller

Schlüssel 17

In der Kuppel des Berliner Doms hängt eine grausam zugerichtete Tote mit schwarzen Flügeln: Es ist die prominente Dompfarrerin Dr. Brigitte Riss. Um den Hals trägt sie einen Schlüssel. In den Griff ist die Zahl 17 geritzt. Tom Babylon vom LKA will diesen Fall um jeden Preis. Denn mit diesem Schlüssel verschwand vor vielen Jahren seine kleine Schwester Viola. Doch Tom bekommt eine unliebsame Partnerin für die Ermittlungen. Die Psychologin Sita Johanns fragt sich schon bald, wer in diesem Fall mehr zu verbergen hat: Tom oder der Mörder, der sie beide erbarmungslos vor sich hertreibt.

Der erste Fall für Tom Babylon!

Toms Garage

Mehr über Toms Geheimnisse
und seine Fälle.

Schlüssel 17

Zimmer 19

Das Odessa.

Das ehemalige Stage Theater am Marlene Dietrich Platz. Unter dem Theater ist ein bekannter Berliner Club. Meine Inspiration für das Odessa.

Bene hätte er gefallen. So gut gefallen, dass Bene in meiner Geschichte ein Auge auf den Club geworfen hat und ihn vor nicht allzu langer Zeit unter seine Kontrolle gebracht hat. Und weil Bene nun mal Bene ist, war er bei der Wahl seiner Methode nicht gerade zimperlich. Aber das ist eine Geschichte, die in einem späteren Buch erzählt wird.

Jahrelang hat Tom die Berliner Presse nach allen Meldungen durchforstet, die etwas mit vermissten Mädchen zu tun haben. In vielen Fällen hat er private Ermittlungen angestellt, sich Einsicht in die Polizeiakten verschafft und nach parallelen zum Verschwinden seiner kleinen Schwester gesucht. Die meisten Artikel hat er aufgehoben, in der Hoffnung, dass sie eines Tages noch wichtig werden könnten. So wie dieser hier.

Der Zettel.

Am Samstag, den 11. Juli 1998, wachte Tom früh auf. Keine Morgensonne, nur Wolken. Regen lief in Bahnen am Fenster seines Zimmers hinab. In der Nacht hatte er wild geträumt. Das Fleisch der Leiche quoll durch die Waben des Kaninchendrahts, der Tote befreite seine rechte Hand und griff nach ihm. Sein Mund war eine schwarze tiefe Höhle, aus der immer nur ein Satz aufstieg: »Gib ihn mir wieder.«

Tom stand auf. Was hatte ihn gestern bloß geritten? Der Boden war kalt an seinen Füßen, machte seinen Verstand klar wie Glas. Sie mussten zur Polizei. So schnell wie möglich. Er hastete die Kellertreppe hinab. Schaltete das Licht im Heizungsraum ein. Mit spitzen Fingern rüttelte er den losen Ziegel aus der Wand neben dem Brenner und fasste in den Hohlraum.

Nichts. Kein Schlüssel. Was zum Teufel ...? Er bekam ein Stück Papier zu fassen. Zog es heraus. Mist! Was sollte das denn heißen?

Er schob den Stein zurück, eilte die Treppe ins Obergeschoss. Vi war ihm eine Erklärung schuldig. Er riss die Tür ihres Zimmers auf. »Verdammt noch mal, wo ist der Schl –« Das Wort blieb ihm im Hals stecken. Im Zimmer war es still. Und Violas Bett war leer.

Die Schlüssel.

Seit 1998 beschäftigt sich Tom mit Schlüsseln. Er bereut zutiefst, den gefundenen Schlüssel damals nicht fotografiert zu haben. An den Schlüsselbart hat er nur eine vage Erinnerung. Wer merkt sich schon die Rillen und Zacken eines Schlüssels? Das einzige, was sich in seine Erinnerung gebrannt hat, ist die graue Plastikkappe mit der Siebzehn. Dennoch gibt er nicht auf und vergleicht immer wieder unterschiedliche Schlüsselformen mit seiner Erinnerung, in der Hoffnung, etwas zu finden, dass paßt. Bis er den Dom betritt und alles ins Rollen kommt.

Die Stabkirche

- oder auch “Norweger-Kirche” auf dem Waldfriedhof Stahnsdorf bei Berlin. Hier fand die Trauerfeier für Toms Mutter statt - und hier wurde 1998 auch Vi beerdigt.

Die Kirche war voller Menschen. Tom zählte nicht, wie viele. Dazu war er nicht in der Lage. So viele Gesichter, die er nicht kannte. Auch drei der Polizisten, die bei der Suche geholfen hatten. Kropac, Fissler und Bruckmann. Er versuchte, an allen vorbei zu sehen. Auch an seinem Vater. Der Graben wurde größer zwischen ihnen beiden. Bruckmann kam und drückte seinem Vater lange die Hand, dann kurz ihm. Er hasste die Polizei. Nein, nicht die Polizei, sondern die, die diesen Bock geschossen hatten und hier das falsche Mädchen zu Grabe trugen. Aber was sollte er machen? Aufstehen und in den Saal rufen? Von dem Toten bei Foto Grasser erzählen?

Nadja tauchte verstohlen neben ihm auf, nahm seine Hand. Er drückte sie so fest, dass sie kurz aufstöhnte.
Als die Urne in den Boden hinabgelassen wurde, schien die Sonne. Es hätte besser schütten sollen.

Als alles vorbei war rempelte ihn Kropac an - er war einer der Polizeitaucher, der nach Leiche im Kanal gesucht hatte. »Auch wenn sich keiner traut, dass zu sagen, Kleiner«, zischte Kropac. »Aber ist Deine Schuld. Sollte dir ne Lehre sein.«

Tom stieß ihn so heftig von sich, dass Kropac über ein Grab stolperte und fiel. Kalt lachend stand er auf und klopfte sich die Erde vom Anzug.

Der Kanalgrund.

Eins der Fotos, die Tom mit der in Plastik gewickelten Pentax seines Vaters auf dem Grund des Teltow Kanals gemacht hat. Irgendwie hatte Tom gehofft, hier eine Hinweis auf die Leiche zu finden und hat sich jeden Quadratzentimeter unter der Lupe angeschaut. Ohne Erfolg. Das einzige, was feststeht ist: Die Leiche muss von der Mitte der Brücke geworfen worden sein. Auch das Geländer der Brücke hat Tom untersucht, und da die Leiche in Kaninchendraht gewickelt war, hätten Kratzer am Geländer sein müssen, sofern es nur ein Täter gewesen war, der den Körper über das Geländer hievte. Doch es gab keine Spuren. Also lag es nah, dass der Täter einen Helfer gehabt hatte.

Die Feder.

Von Anfang an hatte Tom das Gefühl, dass mit dieser Feder etwas nicht stimmte. Vi verheimlichte ihm etwas.

Aber was gab es denn bitte an einer Feder zu verheimlichen?

Eine Feder fand man irgendwo in der Natur, und gut. Oder hatte ihr die Feder jemand geschenkt? Vielleicht einer der Jungs aus ihrer Klasse, ein heimlicher Verehrer. Tom musste grinsen. Die kleine Vi und die Jungs. Das fing ja früh an ...

Das Badehaus.

Das alte Badehaus in Beelitz Heilstätten. In dem kleinen Becken in der imposanten Halle haben bereits viele Zehntausend Menschen gebadet und gekurt. Von Honecker bis Hitler - die Heilstätten haben eine bewegte Geschichte. Lange herrschte auf dem weitläufigen Gelände Verfall. Inzwischen werden immer mehr Gebäude saniert. Vielleicht zählt demnächst auch das Badehaus dazu und das Becken, in dem Tom Josh gefunden hat.

Die Brücke.

Die gesperrte Brücke über den Teltow-Kanal, früher Toms Lieblingsplatz und Treffpunkt seiner Clique. Vor dem Krieg fuhr hier die “Leichenbahn” und brachte die Toten aus der Stadt zum Waldfriedhof.

Von der MItte der Brücke sprang Josh ins Wasser und entdeckte den Toten am Grund des Kanals.

Später hat Tom die Brücke und die Umgebung systematisch abfotografiert und jeden Winkel durchsucht, in der Hoffnung, doch noch etwas zu finden, dass die Polizei übersehen hat.

Der Dom.

Der Berliner Dom und seine Kuppel. Hier wird die tote Dompredigerin Brigitte Riss gefunden, an Seilen hängend wie ein schwarzer Engel, in gerader Linie unter dem Heilig-Geist-Fenster mit der weißen Taube vor einer goldgelben Sonne.

Als Tom den Dom betritt ist er gleichermaßen geschockt und elektrisiert. Wegen des kleinen Dings, das an einer Schnur um den Hals der Toten hängt.

Foto Grasser.

So sieht er aus, der Fotoladen von Grasser in Stahnsdorf. Oder vielmehr - so könnte er ausgesehen haben. Der Besitzer des Ladens, der mir freundlicherweise Teile dieses Bildes zur Verfügung gestellt hat, ist im Gegensatz zu Grasser ausgesprochen nett - und hat mich darum gebeten, anonym bleiben zu dürfen.

Tom betrat den Laden von Grasser nach den Vorkommnissen im Labor nur noch zwei Mal.

Das erste Mal etwa eineinhalb Jahre danach. Grasser sah schlecht aus. Sein Gesicht verloß sich, als er Tom erkannte.

»Sie erinnern sich an mich?«, fragte Tom.
»Nicht im Geringsten«, entgegnete Grasser finster.
»Was ist mit dem Mann in ihrem Labor passiert?«
»Welcher Mann?«
»Ach, kommen sie schon. Sie wissen genau, wen ich meine. Wer war er?«
»Sollte da tatsächlich irgendein Mann ohne mein Wissen in meinem Labor gewesen sein, würde ich dir dringend empfehlen, nicht weiter nach ihm zu fragen. Wer weiß schon, ob sich nicht die Polizei für nicht existierende Männer in Labors interessiert. Am Ende gibt es noch ein Verhör mit ungewissem Ausgang.«

Ein halbes Jahr später war Grasser tot. Sein Laden stand lange leer. Erst während seiner Ausbildung zum Polizist betrat Tom Grassers Laden ein weiteres Mal. Nachts, durch die Hintertür, mit einer geliehenen Luminol Leuchte, um nach Blutspuren zu suchen. Aber wer auch immer den Toten damals beseitigt hatte - er hatte ganze Arbeit geleistet. Tom fand keine einzige Spur.

ACHTUNG!

In Toms Garage gibt es einen geheimen Bereich.

Bilder OHNE Schlüsselloch kann jeder öffnen. Für alle anderen beantworte folgende Frage:

Wie verhört Tom in »Schlüssel 17« den alten Heribert Morten?

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Wo wird Tom in »ZIMMER 19« gefangen gehalten?

Fleischauers Hausboot

Nichts. Null. Kein einziger Schnipsel, hatte Mazur gesagt, nachdem er Fleischauers Boot durchsucht hatte. Dabei hätte Otto Keller geschworen, dass die Akten an Bord waren. Noch immer fragt sich Keller, wie alles so entsetzlich schieflaufen konnte. Sinje ist tot, er musste als Bürgermeister zurücktreten, und von den Akten aus seinem Safe fehlt jede Spur.
Immer und immer wieder stellt er sich vor, wie Sinje mit Fleischauer, diesem linken Spinner, auf dem Kahn gehaust hat. Wie sie vermutlich irgendwann Borger begegnet ist, der dann die Akten gestohlen hat. Aber wo zum Teufel hat Borger danach die Akten versteckt? Die Polizei hat nichts bei ihm gefunden, obwohl dieser verdammte Babylon alles darangesetzt hat.
Otto Keller starrt nachdenklich auf das Hausboot, das am gegenüberliegenden Ufer vertäut ist.
Was wäre, überlegt Keller, wenn Sinje diesen Borger länger gekannt hat? Wenn sie mehr über ihn gewusst hat. Ob Sinje die letzten Jahre wohl immer noch Tagebuch geschrieben hat? Er sieht sie vor sich, wie sie als Zwölfjährige bäuchlings auf ihrem Bett liegt, die Füße schaukeln überkreuz in der Luft, das Buch liegt vor ihr, und sie kaut auf dem Bleistiftende, während sie ihren nächsten Satz überlegt. So hat er sie durch den Türspalt gesehen. Als er dann ins Zimmer kam, hat sie das Buch hastig versteckt. Schwer vorstellbar, dass sie das Tagebuchschreiben aufgegeben hat. Irgendwo muss man schließlich mit seinen Geheimnissen hin. Vielleicht gibt es ja in ihrem letzten Tagebuch einen Hinweis, irgendetwas über Borger, das ihm verrät, wo es sich zu suchen lohnt.


Keller fasst einen Entschluss. Jemand muss noch mal auf dieses Boot. Irgendwo dort müssen Sinjes Tagebücher sein, und er ist sicher, sie hat sie gut versteckt. Wie der Vater, so die Tochter.
Und er hat auch schon eine Idee, wen er auf das Boot schicken kann. Die Frage ist nur, wie er den Kerl finden soll

Die Polizistenjacke

Die Jacke ist wieder da. Gefunden, auf der Straße in der Nähe des Marlene-Dietrich-Platzes. Aber wo ist das Mädchen, das sie getragen hatte? Tom hat die Kleine noch vor Augen, die blonden Haare, die gleichen Locken wie Viola. Es ist, als hätte er ein Gespenst gesehen.
Und im Nachhinein, mit dem, was er heute über dieses Mädchen weiß, packen ihn gleichermaßen Wut und Unverständnis. Eigentlich wäre das, was er weiß, Anlass für ein Verhör.
Doch damit würde er eine Grenze übertreten, und das wagt er nicht.

Foto Grasser.

So sieht er aus, der Fotoladen von Grasser in Stahnsdorf. Oder vielmehr - so könnte er ausgesehen haben. Der Besitzer des Ladens, der mir freundlicherweise Teile dieses Bildes zur Verfügung gestellt hat, ist im Gegensatz zu Grasser ausgesprochen nett - und hat mich darum gebeten, anonym bleiben zu dürfen.

Tom betrat den Laden von Grasser nach den Vorkommnissen im Labor nur noch zwei Mal.

Das erste Mal etwa eineinhalb Jahre danach. Grasser sah schlecht aus. Sein Gesicht verloß sich, als er Tom erkannte.

»Sie erinnern sich an mich?«, fragte Tom.
»Nicht im Geringsten«, entgegnete Grasser finster.
»Was ist mit dem Mann in ihrem Labor passiert?«
»Welcher Mann?«
»Ach, kommen sie schon. Sie wissen genau, wen ich meine. Wer war er?«
»Sollte da tatsächlich irgendein Mann ohne mein Wissen in meinem Labor gewesen sein, würde ich dir dringend empfehlen, nicht weiter nach ihm zu fragen. Wer weiß schon, ob sich nicht die Polizei für nicht existierende Männer in Labors interessiert. Am Ende gibt es noch ein Verhör mit ungewissem Ausgang.«

Ein halbes Jahr später war Grasser tot. Sein Laden stand lange leer. Erst während seiner Ausbildung zum Polizist betrat Tom Grassers Laden ein weiteres Mal. Nachts, durch die Hintertür, mit einer geliehenen Luminol Leuchte, um nach Blutspuren zu suchen. Aber wer auch immer den Toten damals beseitigt hatte - er hatte ganze Arbeit geleistet. Tom fand keine einzige Spur.

Die Kamera

Die Dinger kosten heute wirklich nichts mehr, denkt er und dreht das schwarze Plastikgehäuse prüfend hin und her. Probehalber schiebt er die Hand in die Schlaufe und hält die Kamera hoch. Seine Finger testen die Zoomwippe. Im Okular des Suchers flirrt das kleine Bild. Obwohl die Kamera weiß Gott nicht der letzte Schrei ist, ist sie erstaunlich leistungsfähig. HD. Eigentlich fast schon zu gut.
Vielleicht wird er nachträglich die Auflösung etwas schlechter machen müssen. Zu scharf ist nicht gut. Es ist immer besser, wenn die Fantasie des Zuschauers den Rest besorgt. Fantasie und Furcht. Das ist die Mischung. Für 1800 Menschen, die es hinaustragen werden bis in den letzten Winkel der Stadt, ins Internet, Radio, Fernsehen, ins ganze Land, sogar bis in die Nachbarländer.
Die Presse wird durchdrehen.
Alle werden davon erfahren.
Und wenn alle davon erfahren – dann auch die, die es angeht.
Fantasie und Furcht.
So nah beieinander.

Die Stabkirche

- oder auch “Norweger-Kirche” auf dem Waldfriedhof Stahnsdorf bei Berlin. Hier fand die Trauerfeier für Toms Mutter statt - und hier wurde 1998 auch Vi beerdigt.

Die Kirche war voller Menschen. Tom zählte nicht, wie viele. Dazu war er nicht in der Lage. So viele Gesichter, die er nicht kannte. Auch drei der Polizisten, die bei der Suche geholfen hatten. Kropac, Fissler und Bruckmann. Er versuchte, an allen vorbei zu sehen. Auch an seinem Vater. Der Graben wurde größer zwischen ihnen beiden. Bruckmann kam und drückte seinem Vater lange die Hand, dann kurz ihm. Er hasste die Polizei. Nein, nicht die Polizei, sondern die, die diesen Bock geschossen hatten und hier das falsche Mädchen zu Grabe trugen. Aber was sollte er machen? Aufstehen und in den Saal rufen? Von dem Toten bei Foto Grasser erzählen?

Nadja tauchte verstohlen neben ihm auf, nahm seine Hand. Er drückte sie so fest, dass sie kurz aufstöhnte.
Als die Urne in den Boden hinabgelassen wurde, schien die Sonne. Es hätte besser schütten sollen.

Als alles vorbei war rempelte ihn Kropac an - er war einer der Polizeitaucher, der nach Leiche im Kanal gesucht hatte. »Auch wenn sich keiner traut, dass zu sagen, Kleiner«, zischte Kropac. »Aber ist Deine Schuld. Sollte dir ne Lehre sein.«

Tom stieß ihn so heftig von sich, dass Kropac über ein Grab stolperte und fiel. Kalt lachend stand er auf und klopfte sich die Erde vom Anzug.

Wald

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Der Lastenaufzug

Tom starrt auf das Video im Netz. Er kennt diesen Fahrstuhl. Und er weiß, dass er besser nicht sagt, warum.
Denn der Aufzug gehört zum Backstage-Bereich des Berlinale-Theaters und verbindet ihn mit dem Odessa, ausgerechnet mit dem Club, der Bene Czech gehört. Mit Bene ist er seit seiner Jugend verbunden – nur, dass sich ihre Wege seitdem getrennt haben. Tom ist Polizist geworden, Bene ein kriminelles Schwergewicht in der Berliner Clubszene.
Es ist ein paar Jahre her, da hatte Bene ihn in den Club eingeladen und ihm gesagt, dass er eine Überraschung für ihn habe. Im Backstage-Bereich führte Bene ihn zur Tür des Aufzugs, zwinkerte ihm verschwörerisch zu und drückte den Rufknopf des Fahrstuhls.
Es rumpelte dumpf in den Eingeweiden der Untergeschosse. Ein Ping kündigte die Ankunft der Kabine an.
Tom hätte gehen sollen. Aber er rechnete nicht mit dem, was kam. Als die Aufzugtür sich öffnete, stand ein Ungetüm von Motorrad in der Kabine. Eine chromglänzende Harley-Davidson.
»Für dich«, grinste Bene breit.
»Was soll das?«
»Ein Geschenk von mir. Hast du dir früher immer gewünscht. Ich hab's mir gemerkt.«
»Noch mal: Was soll das? Ich bin Polizist.«
»Eben. Bei deinem Gehalt wird das doch sonst nie was.«
»Weißt du, wie das aussieht?«, fragte Tom.
»Muss ja keiner wissen.«
»Es reicht schon, dass du und ich das wissen.«
»Ey, jetzt sei kein undankbarer Arsch. Mach nicht so nen Scheißaufstand«, schnaubte Bene. »Is’n Geschenk. Mehr nicht.«
»Und irgendwann willst du ein Danke dafür.«

Bene hob die Hände, als könnte er keiner Fliege etwas zuleide tun. Tom drehte sich um und machte Anstalten zu gehen. »Behalt sie.«
»Den Teufel werd ich tun«, rief Bene ihm nach. »Ey, wenn du mich jetzt hier so stehen lässt, dann liefere ich dir die Maschine aufs Revier, mit Schleife drum und nem hübschen Kärtchen. Vielleicht sowas wie: Vielen Dank für dein Entgegenkommen – Bene Czech.«
»Das wagst du nicht.«
»Und wenn doch?«
Tom blieb stehen und sah Bene lange an. Dann seufzte er. »Schön. Ich nehm sie. Aber unter einer Bedingung.«
»Und welche ist das?«, fragte Bene.
Tom sagte es ihm. Seitdem stand die Harley in Toms Garage. Und bis heute war er nur ein einziges Mal damit gefahren.

Die Berlinale

Mit mehr als 325.000 verkauften Eintrittskarten und etwa 490.000 Kinobesuchern insgesamt ist die Berlinale das größte Publikumsfestival der Welt. Rund 16.000 Fachbesucher aus 130 Ländern nehmen an dem Festival teil. Etwa 3.700 Journalisten aus mehr als 80 Ländern berichten über die Zeit der Festspiele. (Quelle: Wikipedia)

Ich konnte einfach nicht widerstehen, dieses Berliner Großereignis zum Schauplatz eines Verbrechens zu machen – zumal im Untergeschoß des Berlinale Theaters, in dem die Eröffnung stattfindet, ja auch noch Benes Club „Odessa“ ist – der im wahren Leben übrigens Adagio heißt.

Die schwarze Feder

Die beiden anderen saßen im hinteren Teil des Zimmers und sahen zu, die Salbe auf dem Arm und darauf wartend, dass sie wirkte. Er selbst hatte keine Salbe gewollt. Schließlich musste einer vorangehen, und wer, wenn nicht er.
»Das tut jetzt ein bisschen weh«, knurrte der Glatzkopf, der sich vor ihm auf einem dreibeinigen Schemel niedergelassen hatte. Sein Atem roch nach Menthol. Er hatte einen Bullenschädel, wulstige Lippen und trug einen, was seine grobe Erscheinung betraf, irritierend filigran gearbeiteten Ring in der Nase.
»Is egal, mach.«
»Wenn's egal ist, warum hältste dann nich still?«
»Ich halt still.«
»Mhm.«
Die Nadel stach ihm in die Haut wie eine Nähmaschine. Die Innenseite des Arms war empfindlich, aber Scheiße, ja, andere ließen sich im Gesicht tätowieren.
»Und, tut's weh?«, fragte Borger grinsend.
»Höllisch, du Weichei«, grinste er zurück. »Aber ist jeden Stich wert.«


»Wenn wir demnächst unsere Ärmel hochkrempeln, kriegen alle Schiss, weil sie kapieren, wer wir sind.«
»Die sollen am besten schon Schiss haben, wenn die Ärmel noch unten sind. So muss das laufen«, knurrte er.

Sarkovs Gewehr

Das Bushmaster ist ein in Deutschland ungewöhnliches Gewehr. Dass ausgerechnet Yuri Sarkov, ein Mann russischer Herkunft, ein amerikanisches taktisches Scharfschützengewehr in seinem Waffenschrank hat, ist allerdings noch ungewöhnlicher.
Der Grund dafür ist Bert Cogan, ein ehemaliger Angehöriger der amerikanischen Streitkräfte in Deutschland. Cogan war ein Waffennarr, und die Bushmaster hatte ursprünglich ihm gehört. Nach seiner Entlassung aus der Armee hortete er mehrere Waffen in seiner Wohnung, ohne im Besitz einer deutschen Waffenbesitzkarte zu sein.
Bei einer nächtlichen Sauftour durch Berlin im Februar 1998 setzte er die Waffe bei einer Pokerrunde und verlor. Da er sich am nächsten Tag weigerte, dem Gewinner das Gewehr zu übergeben, drohte der Geprellte mit einem anonymen Hinweis bei der Polizei wegen illegalem Waffenbesitz.
Doch Bert Cogan dachte nicht daran, das Gewehr abzugeben. Stattdessen rief er einen Kumpel an, der bei einer Berliner Security-Firma arbeitete, und bat ihn, seine Waffen für eine Weile auf dem Gelände der Firma verstecken zu dürfen.

So lernte Bert Cogan wenig später Yuri Sarkov kennen, den Besitzer von Python Security.
Und wer jetzt mehr über Python, Yuri Sarkov und Bert Cogan erfahren will, und über einen kleinen Jungen namens Gabriel, der im verbotenen Keller seines Vaters eine furchtbare Entdeckung macht, der sollte SCHNITT lesen.

Die Lagerhalle

Hier haben Floh, Klinge und Iro im Verborgenen Medikamente unterschlagen, und mit gefälschten Medikamenten ersetzt, oder abgelaufene Medikamente einfach umverpackt und dann verschickt – alles auf Anweisung und mit der Rückendeckung einer Gruppe von ehemaligen Stasi Mitarbeitern.
Tatsächlich ist die Medikamenten-Kriminalität auch heute wieder auf dem Vormarsch und extrem lukrativ.
Hier ein realer Fall von 1995:
Die Autoritäten von Nigeria veranlaßten während der letzten Meningitis-Epidemie im Jahr 1995 eine landesweite Impfaktion. Zu diesem Zweck wurden dem Land 88.000 Ampullen Impfstoff für Neugeborene geschenkt. Die Ärzte der Internationalen Organisation „Ärzte ohne Grenzen", die in Zusammenarbeit mit den Autoritäten des Landes die Aktion durchführten, bemerkten eigenartige Veränderungen an den Impfstoffampullen. Nachforschungen bei den Herstellerfirmen ergaben, daß die Produktionsnummern nicht übereinstimmten: Der geschenkte Impfstoff wurde teilweise durch gefälschten, unwirksamen ersetzt. Schätzungsweise wurden 60.000 Patienten (durchgeführte Impfungen insgesamt: 5 Mio.) mit gefälschtem Serum geimpft. Dieselben Ärzte haben andere Fälle von Fälschungen entdeckt. Organisierte Schmugglerbanden kopieren häufig bekannte Arzneimittel und ersetzen die gelieferten Originale durch ihre Kopien.

Illegale Produzenten stellen auch qualitativ schlechte oder Generic-Pharmaca her. Traurigerweise gab es in den letzten Jahren sogar einige Fälle mit tödlichem Ausgang, weil gefälschte Arzneien eingenommen wurden.

Den ganzen Artikel (und die Verfasser) könnt ihr finden unter: https://www.imabe.org/index.php?id=729

Finjas Serviette

Finja steckt die Hände tief in die Seitentaschen und schiebt die viel zu große Lederjacke um ihre Hüften zusammen. So ist es wenigstens etwas wärmer. Mit hängenden Schultern stampft sie den Bürgersteig entlang. Wenn sie doch nur ihren roten Anorak hätte, der passt wenigstens. Und in der Tasche war der Zettel. Der ist jetzt auch futsch!
Das wird einen Riesenärger geben, das weiß sie jetzt schon. Wie kannst du nur … du weißt doch genau … und so weiter und so weiter. Aber um Ärger zu kriegen, muss sie ja überhaupt erst einmal zurückfinden – und wie soll das gehen, nachts, alleine in einer Stadt, in der sie sich nullkommanull auskennt. Ihr kommen die Tränen. Das Leder der Jacke ist weich, als sie sich damit übers Gesicht wischt. Sehnsüchtig denkt sie an den Kakao zurück, und an den großen Polizisten. Tom. Der hatte irgendwie gute Augen, obwohl er Polizist ist. Sie weiß, dass sie von Tom nicht erzählen darf. Das würde nur noch mehr Ärger geben.
Wenn es nur nicht so kalt wäre. Sie biegt um die nächste Ecke und schaut auf. Da ist es wieder. Das Kino. Sie bleibt in sicherer Entfernung stehen, drückt sich in einen Hauseingang, um nicht von den Straßenlaternen erfasst zu werden. Am Eingang des Kinos stehen immer noch die Polizisten. So bekommt sie ihre Jacke nie zurück. Und auch nicht den Zettel. Ob die morgen das Kino wieder aufmachen? Ganz normal, so dass sie an die Garderobe gehen kann?
Sie hört einen Wagen, der langsam näherkommt, und zieht sich rasch weiter in den Hauseingang zurück. Scheinwerfer streifen sie, der Wagen rollt vorüber, dann bleibt er stehen.
Sie riskiert einen vorsichtigen Blick. Kein Polizeiwagen. Das ist gut.
Die Fahrertür wird geöffnet, und ein Mann steigt aus. Schaut der etwa in meine Richtung?
»Finja?«
Oh Gott. Sie presst sich an die Wand. Wer ist das?
»Finja, bist du das?«
Sie hört, dass er näherkommt, und ist wie erstarrt. Sie weiß, sie sollte weglaufen, aber wie? Er hat ein Auto, und hier sind überall Straßen; er würde sie doch sofort erwischen. Hastig zieht sie die Jacke aus, macht sich bereit.

»Finja?«
Er ist jetzt ganz nah, sieht um die Ecke. Sie wirft ihm die ausgebreitete Jacke entgegen, hofft, dass sie ihm die Sicht nimmt und sie ihn vielleicht schubsen kann, und dann laufen, laufen und laufen … aber er wischt die Jacke mit einer Bewegung fort. Sie versucht trotzdem, ihn zu stoßen, aber der Mann packt sie an den Armen. »Na, na, warum denn so wild«, sagt er. Sein Gesicht ist voller Falten, er ist bestimmt siebzig oder so, ein Opa, denkt Finja. »Lassen Sie mich los«, schimpft sie.
»He«, brummt der Mann. »Ich such dich die ganze Zeit.«
Finja steigen Tränen in die Augen. »Fassen Sie mich nicht an!« Sie versucht, ihn zu beißen, und bekommt eine Ohrfeige.
»Du kommst jetzt mit und beruhigst dich. Ich mein's nur gut mit dir.«
»Wer sind Sie?«
»Ein Freund. Mach dir keine Sorgen, wirklich! Ich bring dich dahin, wo du hingehörst.«

Zettel Daten

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News

Lesungen, Termine und Neuigkeiten

Lesung Lüneburger Krimifestival

Am 26.10.18 um 20:00 Uhr lese ich in Lüneburg aus »Schlüssel 17«, gemeinsam mit meiner Autoren-Kollegin Melanie Raabe, die aus »Der Schatten« liest.

Marc Raabe

Mehr über mich und
mein Schreiben.

Biografie

Wenn mich jemand nach meinem Beruf fragt, muss ich immer erst einmal überlegen. Es sind mehrere. Obwohl ich keinen davon im eigentlichen Sinne gelernt habe. 

Ich habe mich immer auf die Dinge gestürzt, die mich am meisten fasziniert haben - und das zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben.

Geboren wurde ich 1968 in Köln, aufgewachsen bin ich in Erftstadt, einer Kleinstadt in der Nähe von Köln. 

Schon als kleiner Junge habe ich Geschichten geliebt, vor allem die spannenden. Ich las nachts heimlich unter der Bettdecke, links die Gummibärchen, in der Mitte das Buch und rechts die Taschenlampe. Wenn die Batterie ihren Geist aufgab, dann starrte ich an die Dachschräge über mir und dachte mir selbst Geschichten aus.  

Mit 15 Jahren sprach mich ein Freund an, ob ich nicht Lust hätte bei seinem Filmprojekt mitzumachen. Ich hatte Lust. 

Wir haben uns gefühlt wie Steven Spielberg und Georg Lucas zusammen. Den Rest der Schulzeit verbrachten wir im Keller, mit improvisierten Filmscheinwerfern, Super-8 Kameras, Schneidegeräten und ausufernden Ideen. Die Schule war dazu da, zu besprechen, welche Szene wir am Nachmittag drehen wollten. Klausuren waren sekundär. Die Prüfungen, die wirklich zählten, waren die Filmwettbewerbe, bei denen wir unsere Filme einreichten.

Nach dem Abitur bewarb ich mich in München an der Filmhochschule.  

Ich kam in die Runde der letzten 30, die nach München zum Vorsprechen eingeladen wurden. Einer der Professoren, mit Cowboystiefeln und übereinander geschlagenen Beinen, fragte mich, welchen Beitrag ich zum Deutschen Film leisten wollte. Ich sagte: »Ich würde ihn gerne etwas französischer machen.« 

Ich wurde nicht genommen.   

Die Idee, ein Buch zu schreiben, entstand kurz darauf. Ich war in Prag und machte dort gerade ein Praktikum bei einer tschechischen Filmproduktion. Der ungeheure und morbide Charme der Stadt hat mich so fasziniert, dass ich kaum wusste, wohin mit all diesen Eindrücken.  

Ich war Anfang 20, wollte 500 Seiten schreiben und kam bis Seite 70. Dann flog mir die Geschichte um die Ohren. Zu groß, zu anspruchsvoll, zu wenig Erfahrung. 

Germanistikund Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften waren meine nächste Station. Ein Fehler, wie sich schnell herausstellte. Germanistik war mir viel zu theoretisch. Es hatte nichts damit zu tun, wie man Geschichten erzählt. Stattdessen ging es darum, Geschichten die andere erzählt hatten unter kulturellen und wissenschaftlichen Aspekten einzuordnen. 

Zur gleichen Zeit hatten mein Schulfreund und ich das Bedürfnis, mit unseren Filmprojekten aus dem heimischen Keller heraus zu kommen. Wir liehen uns Geld, mieteten in Köln ein Büro und eröffneten eine Produktionsfirma. 

Das Studium gab ich im selben Moment leichten Herzens auf.

Seit zwei Jahrzehnten arbeite ich jetzt in dieser Firma als Cutter, Grafiker, Realisator, Redakteur und Geschäftsführer und habe dabei in dunklen Räumen die unterschiedlichsten Geschichten zusammengeschnitten: Magazinbeiträge, Trailer, Vorspänne, Dokumentationen, Imagefilme, Unterhaltung. 

Für mich waren es immer magische Momente, vor einem leuchtenden Monitor im Dunkeln zu sitzen, Material in den Fingern zu halten und daraus etwas zu formen. 

Dann, mit Anfang 40, inzwischen verheiratet mit einer Psychologin, mit zwei Kindern, einem Hund und etwas mehr Lebenserfahrung, dachte ich: Da ist noch die Sache mit dem Buch. Ich befürchtete, ich würde es mir nicht verzeihen können, wenn ich es nicht wenigstens probiere. 

Also habe ich angefangen. Ich habe abends keine Bücher mehr gelesen, stattdessen habe ich versucht, eins zu schreiben. 

Es war wie am Bildschirm zu sitzen und einen Film zu schneiden, nur eben mit Worten statt mit Bildern. Es war wie fliegen. Und gleichzeitig war es harte Arbeit. Aber wenn hart arbeiten sich anfühlt wie fliegen, dachte ich, dann muss es richtig sein. 

Mehr als zwei Jahre habe ich zunächst damit verbracht, schreiben zu lernen.  

Bis ich irgendwann dieses Bild vor Augen hatte, von einem Jungen, der an der Schwelle einer dunklen Kellertreppe steht und in dem Neugier und Angst miteinander ringen, ob er hinuntergehen soll. 

Weitere eineinhalb Jahre später war »Schnitt« fertig.  

Presse

Leser- und Pressestimmen

PRESSESTIMMEN

Aktuelle Presse-, Kritiker-, Leser- und Buchhändlermeinungen


»Raubt uns den Atem«

APPLE iBOOK REDAKTION:

»Marc Raabe raubt uns mit seinen Thrillern den Atem. Seine Bücher lesen sich wie Filme: die Szenen werden auf den Seiten nahezu lebendig.«


»Gänsehaut-Feeling«

C. GREIFFENBERG, KULTUR-BASE.DE

»Gänsehaut-Feeling, schlaflose Nächte und viele offene Fragen bis zur letzten Seite. Es gibt wenige deutsche Thriller Autoren, die die Gabe besitzen mit genau den richtigen Worten Nervenkitzel pur zu erzeugen. Marc Raabe kann sich definitiv zu jenen Autoren zählen.«

Referenz: Der Schock

» zur Rezension


»Erstaunliches Debüt«

DENIS SCHECK EMPFIEHLT:

»Marc Raabes erstaunliches Debüt im Bereich des Psychothrillers besticht durch sein großes Gespür für die Stimmigkeit des Settings in der Medienbranche und verblüffende Sicherheit in der Charakterisierung.«

Referenz: Schnitt

» zum Beitrag


»Atemlos«

ANTJE DEISTLER, WDR 2 HÖRFUNK:

»Das Rennen Gut gegen Böse beginnt, die Uhr tickt, das Blut fließt, der Leser blättert atemlos weiter.«

Referenz: Schnitt

» zum Radio-Beitrag


»Albtraumhaft faszinierend«

EMMANUEL VAN STEIN, KÖLNER STADT ANZEIGER

»Geschickt komponiert, sprachlich ausgefeilt, albtraumhaft faszinierend. Marc Raabe braucht den Vergleich mit namhaften US-amerikanischen und britischen Thrillerkollegen nicht zu scheuen und weckt deshalb hohe Erwartungen.«

Referenz: Schnitt


»Wie ein Griff in die Steckdose«

ALEX DENGLER, DENGLERS-BUCHKRITIK.DE

»Ein Psychothriller wie ein Griff in die Steckdose. Hier steht man unter Dauerspannung. (...) Marc Raabe schreibt mit absoluter Präzision und leuchtet seine Figuren psychologisch bis in den kleinsten Winkel aus. Außerordentlich gut gelungen!

Referenz: Schnitt

» denglers-buchkritik.de

»Treffer!«

ANDREAS KURTH VON KRIMI-COUCH.DE

»Meisterhaft inszenierte psychologische Spielchen. Besonders bemerkenswert ist bei diesem gelungenen Thriller, dass Marc Raabe (...) dafür sorgt, dass Protagonisten und Leser (...) bis zum dramatischen Finale nahezu vollständig im unklaren bleiben.«

Referenz: Schnitt

» ganze Rezension auf Krimi-Couch


»Absolut lesenswert«

PETER HETZEL, SAT.1 BUCHTIPP

»Absolut lesenswert. Ich kann es unseren Zuschauern wirklich nur empfehlen.«

Referenz: Schnitt

» SAT.1 Buchtipp


»Ein Fahrstuhl in die Hölle.«

GABY WEIß, ESSLINGER ZEITUNG VOM 14.5.2012:

»Wer diese Spannung nicht aushalten mag, wird diesen Debütroman schnell wieder weglegen. Alle anderen lässt diese Geschichte erst nach der letzten der 446 Seiten wieder los.« 

» zum Zeitungsartikel


»Teuflisch gut!!«

GERDA KEINPRECHT, LESER-REZENSION:

»Großartiges Debüt eines deutschen Autors mit viel Gespür für das perfekte Grauen. Ihm ist ein Psychothriller der Extraklasse gelungen.«


»Atemberaubend«

B. BOUMAN-MENGERING, THALIA BUCHHANDLUNG:

»Ein Thriller der Sonderklasse, den ich so von einem deutschen Autor nicht erwartet habe.«


»Hut ab«

MADAME SWANN, LESER-REZENSION

»Für mich jedenfalls gehört Schnitt zu den besten Thrillern die ich je gelesen habe. Hut ab.«

» ganze Rezension


»Ein Buch mit Suchtpotenzial«

BLUENAVERSUM BLOG, LESER-REZENSION

»Ich hatte Gänsehaut beim Lesen, habe mit den Protagonisten mitgefiebert und mitgerätselt und es manchmal vor Spannung kaum ausgehalten.«

» ganze Rezension

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